Archiv

Archiv für die ‘Transaction Services’ Kategorie

Fallstricke beim Kauf Von Unternehmen

22. July 2013 Kommentare geschlossen

Fehlgeschlagene Unternehmensakquisitionen sind häufig Folge mangelhaften Berichtswesens und unzureichender Prüfung des Zielobjektes. Deloitte verrät, welche Fragen in unterschiedlichen Phasen des Unternehmenskaufes gestellt und welche Fallstricke vermieden werden sollten.

Expansion durch Akquisition – eine Strategie, die schnelleres Wachstum und höhere Renditen verspricht als organisches Wachstum allein. Der Pfad ist strukturiert und folgt meist dem gleichen Muster: das Zielunternehmen ist gefunden, vorläufige Due Diligence wurde durchgeführt, eine erste Bewertung steht und eine Kaufabsichtserklärung („Letter of Intent“) liegt unterschrieben in den Schubladen des Käufers und Verkäufers. Doch dann scheitert der Deal. Was wie der Albtraum vieler CFOs und M&A Berater klingt, kommt in der Praxis häufig vor. Oft begründet sich das Scheitern in mangelhaftem Berichtswesen oder unzureichender Prüfung des Zielobjektes. Ist die Transaktion einmal abgeschlossen, scheitern die meisten Projekte an dürftigem Integrations- und Synergiemanagement. Durch bessere Vorbereitung und gezielte Fragen können solche Situationen vermieden oder frühzeitig entschärft werden. Weiterlesen…

Die Rolle des Working Capital bei Unternehmenstransaktionen

1. September 2011 Keine Kommentare

Der Analyse des Working Capital kommt im Rahmen von Unternehmenstransaktionen eine besondere Bedeutung zu.  

Im Allgemeinen wird der Begriff Working Capital (Nettoumlaufvermögen) als die Summe der kurzfristigen Vermögensgegenstände abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten (inklusive der kurzfristigen Rückstellungen) verwendet. Das Working Capital ist somit jener Teil des kurzfristigen Vermögens, welcher im Beschaffungs-, Produktions- und Absatzprozess arbeiten kann. Die besondere Bedeutung, welcher der Analyse des Working Capital im Rahmen von Unternehmenstransaktionen bzw. einer Financial Due Diligence zukommt, hat mehrere Gründe: Weiterlesen…

Kategorien: Transaction Services Schlagwörter:

Bilanzierung von Earn Out Klauseln nach IFRS 3

9. August 2011 Keine Kommentare

Im Rahmen von Unternehmenserwerben werden neben fixen Kaufpreisen häufig auch variable Kaufpreisbestandteile vereinbart (Earn Out Klauseln).

Mit der Anfang 2008 im Rahmen des Projekts „Business Combinations – Phase II“ veröffentlichten Neufassung von IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse wurde die Bilanzierung von Earn Out Klauseln in den internationalen Rechnungslegungsvorschriften grundlegend geändert. Weiterlesen…

Kategorien: Transaction Services Schlagwörter:

Gestaltungsformen von Earn-Out-Zahlungen und Vor- und Nachteile für Käufer und Verkäufer (Teil 2)

Im Rahmen einer Earn-Out-Klausel werden zuzüglich zu einem fixen Basispreis zeitlich verzögerte Kaufpreiszahlungen innerhalb einer vordefinierten Earn-Out-Periode auf Basis bestimmter Messgrößen vereinbart. Earn-Out-Zahlungen können entweder jährlich oder als Einmalzahlung am Ende der gesamten Earn-Out-Periode erfolgen. Grundsätzlich obliegt die konkrete Ausgestaltung der Konditionen sowie der Höhe der Earn-Out-Zahlungen den Vertragspartnern; folgende Varianten sind denkbar: Weiterlesen…

Kategorien: M&A und Restrukturierung, Transaction Services Schlagwörter:

Earn-Out-Klausel als Möglichkeit einer angemessenen Kaufpreisfindung (Teil 1)

Ein in der Praxis weit verbreitetes Instrument zur Kaufpreisfestsetzung im Zuge eines Unternehmenskaufvertrages stellt die sogenannte Earn-Out-Klausel dar. Sie bietet im Gegensatz zu Fixpreisvereinbarungen eine besondere Absicherung für den Käufer. Im Rahmen einer Earn-Out Klausel  werden zuzüglich zu einem fix festgelegten Basiskaufpreis zeitlich verzögerte Kaufpreiszahlungen innerhalb eines vertraglich bestimmten Zeitraumes zwischen Käufer und Verkäufer vereinbart, welche regelmäßig an die Erfüllung festgelegter Erfolgsindikatoren anknüpfen. Der Verkäufer partizipiert somit am tatsächlich realisierten Erfolg des verkauften Unternehmens in den Folgejahren mit. Der vereinbarte Zeitraum für die Earn-Out-Zahlungen liegt meist zwischen zwei und fünf Jahren. Um allzu große Kaufpreisschwankungen zu vermeiden, ist auch die Einziehung eines „Cap“ als Kaufpreisdeckelung denkbar. Weiterlesen…

Kategorien: M&A und Restrukturierung, Transaction Services Schlagwörter: