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	<title>Deloitte Financial Advisory News &#187; M&amp;A Trends</title>
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		<title>Pflege- und Betreuungsheime in Österreich</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 16:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marketing</dc:creator>
				<category><![CDATA[M&A Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Expansion und Marktkonsolidierung als Treiber für M&#38;A Transaktionen Der in den letzten Jahren rasch wachsende Markt für Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Österreich befindet sich derzeit in einer Umbruch- und Konsolidierungsphase. Durch die in Österreich auf Landesebene unterschiedlich geregelten rechtlichen Rahmenbedingungen kam es vor allem in Südösterreich vermehrt zu Insolvenzen und damit einhergehenden M&#38;A Aktivitäten.  Fragmentierter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Expansion und Marktkonsolidierung als Treiber für M&amp;A Transaktionen</strong></h2>
<p><strong></strong>Der in den letzten Jahren rasch wachsende Markt für Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Österreich befindet sich derzeit in einer Umbruch- und Konsolidierungsphase. Durch die in Österreich auf Landesebene unterschiedlich geregelten rechtlichen Rahmenbedingungen kam es vor allem in Südösterreich vermehrt zu Insolvenzen und damit einhergehenden M&amp;A Aktivitäten.<span style="font-family: Calibri; font-size: small;"> <span id="more-334"></span></span></p>
<p><strong>Fragmentierter Markt<br />
</strong>Neben gemeinnützigen Anbietern und privaten Kleinunternehmen konnten sich im immer noch sehr fragmentierten österreichischen Markt mehrere mittelgroße Betreiber mit bis zu 15 Pflege- und Wohnheimeinrichtungen etablieren. Während Marktführer SeneCura in ganz Österreich 49 Pflegezentren und Wohnanlagen betreibt, sind die übrigen Marktteilnehmer eher regional bzw. lokal aktiv und somit auch stark von den jeweiligen politischen Rahmenbedingungen abhängig. 2010 wurden lt. Statistik Austria in Österreich rund 127.900 Personen im Rahmen mobiler Dienste und 71.800 Personen in stationären Einrichtungen mit finanzieller Unterstützung der Sozialhilfe betreut bzw. gepflegt. Über 360.000 Personen haben Bundespflegegeld erhalten.</p>
<p><em><a href="http://www.deloittefinancialadvisory.at/wp-content/Bundespflegegeldbezieher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-335" title="Bundespflegegeldbezieher" src="http://www.deloittefinancialadvisory.at/wp-content/Bundespflegegeldbezieher.jpg" alt="" width="562" height="424" /></a></em></p>
<p><strong>Insolvenzen in Südösterreich durch erhöhten Kostendruck<br />
</strong>Im abgelaufenen Jahr kam es zu vermehrten Insolvenzen im Süden Österreichs, was vor allem auf steigenden Kostendruck – ausgelöst durch Einsparungsmaßnahmen der öffentlichen Hand – zurückzuführen ist. Beispielsweise wurde in der Steiermark in den letzten Jahren bei teilweise beträchtlichen Erhöhungen der Kosten keine entsprechende Anpassung der Tarife durchgeführt.</p>
<p>Weitere Projekte wurden für lokale Banken und Immobilienfinanzierer vor allem deshalb zum Problemfall, weil von Seiten der Unternehmer eine zu rasche Expansionsstrategie in Kombination mit einer zu geringen Eigenkapitalausstattung vorangetrieben wurde und es darüber hinaus vereinzelt zu erheblichen Baukostenüberschreitungen kam. Ein zu niedriger Auslastungsgrad der Pflegeheime ist als Krisengrund generell eher als Ausnahme anzusehen, wenngleich Anlaufschwierigkeiten in Einzelfällen zu einem zusätzlichem Liquiditätsbedarf geführt haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Intakte Megatrends als treibende M&amp;A Faktoren<br />
</strong>Deloitte Financial Advisory Partner Mag. Bernhard Hudernik sieht aufgrund der derzeitigen Kostensituation weiteren Konsolidierungsdruck am Pflegeheimmarkt: „Der europaweit steigende Druck zur Haushaltssanierung dürfte auch in Österreich zu weiteren Einsparungsmaßnahmen im Pflegebereich führen. Eine entsprechende Marktkonsolidierung in Verbindung mit einer weiteren Optimierung der Kostensituation erscheint mittelfristig notwendig.“</p>
<p>Auch wenn sich derzeit aufgrund des starken Wachstums des vergangenen Jahrzehnts eine kurzfristige Konsolidierung abzeichnet, sind die langfristigen Wachstumsaussichten des Marktes nachhaltig intakt. Neben einer fortschreitenden Alterung der Gesellschaft sollte der professionellen Pflege und Betreuung zukünftig eine weiter steigende Bedeutung zukommen, was sich wiederum positiv auf ein mögliches Interesse von Investoren auswirken sollte.</p>
<p>Während Finanzinvestoren in Österreich noch nicht aktiv am Pflege-Markt tätig sind, gehören sie in Deutschland bereits seit gut einem Jahrzehnt zu den wesentlichen Playern. Ob es hierzulande zu einem Engagement von Private-Equity Fonds kommt, wird letztendlich davon abhängen, ob die politischen Vertreter einen Einstieg befürworten. „Seitens der Finanzinvestoren beobachten wir generell ein intaktes und steigendes Interesse an der Gesundheitsbranche. Aus unserer Sicht könnte der Einstieg eines Finanzpartners für Unternehmen mit Expansionsstrategien und Kapitalbedarf als strategisch sinnvoll angesehen werden“, resümiert Hudernik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Josef Koppitz<br />
<a href="mailto:tlahmer@deloitte.at">jkoppitz@deloitte.at</a><br />
+43 1 537 00 2912</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Globale M&amp;A Tätigkeit zeigt deutliche Erholung, Private Equity-Transaktionen nehmen zu</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 14:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marketing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Wirtschaftsthemen]]></category>
		<category><![CDATA[M&A Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Die globale M&#38;A Tätigkeit zeigte im ersten Halbjahr 2011 wieder einen deutlichen Aufwärtstrend. Das weltweite Ansteigen der Transaktionsvolumina seit Ausbruch der Finanzkrise ist ein starker Indikator dafür, dass die Unternehmen wieder von einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung ausgehen ist Mag. Albert Hannak, Partner und Head of M&#38;A Advisory bei Deloitte Österreich, überzeugt. Im ersten Halbjahr 2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die globale M&amp;A Tätigkeit zeigte im ersten Halbjahr 2011 wieder einen deutlichen Aufwärtstrend. Das weltweite Ansteigen der Transaktionsvolumina seit Ausbruch der Finanzkrise ist ein starker Indikator</strong><strong> dafür, dass die Unternehmen wieder von einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung ausgehen ist Mag. Albert Hannak, Partner und Head of M&amp;A Advisory bei Deloitte Österreich, überzeugt.</strong></p>
<p>Im ersten Halbjahr 2011 wurden von der internationalen Transaktionsdatenbank Mergermarket weltweit rund 5.700 M&amp;A Transaktionen registriert. Damit ist zwar die absolute Anzahl der Transaktionen im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres leicht zurückgegangen, allerdings stieg das globale Transaktionsvolumen (gemessen als Summe der geleisteten Kaufpreise) im gleichen Zeitraum um 28% auf 1.161 Milliarden US Dollar.<span id="more-151"></span><br />
<a href="http://www.deloittefinancialadvisory.at/wp-content/MA-Transaktionsvolumen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-152" title="MA-Transaktionsvolumen" src="http://www.deloittefinancialadvisory.at/wp-content/MA-Transaktionsvolumen.jpg" alt="" width="631" height="358" /></a><br />
<strong>Erholung in Europa deutlich spürbar<br />
</strong>Besonders stark war diese Entwicklung in Europa, wo das Transaktionsvolumen bei rund 2.700 erfassten Transaktionen um 58 Prozent auf 392 Milliarden US Dollar gesteigert werden konnte und damit deutlich schneller wuchs als etwa in Asien. „Diese starke Steigerung zeigt, dass die europäischen Unternehmen wieder bereit sind in strategisches Wachstum zu investieren und über ausreichend finanzielle Mittel verfügen um angemessene Kaufpreise zu zahlen. Die Wiederaufnahme der M&amp;A-Tätigkeit beweist insbesondere das Vertrauen der Wirtschaft in einen längerfristigen Aufschwung, auch wenn das Volumen noch deutlich unter den Werten von 2006 und 2007 liegt“, freut sich Albert Hannak.</p>
<p>Ein Teil dieses Wachstums kam von Private Equity-Fonds, die wieder deutlich aktiver am Markt agieren. Die großen Private Equity-Investoren konnten zuletzt erfolgreiche Exits tätigen und haben nun auch auf der Käuferseite wieder mehr Spielraum. Im ersten Halbjahr 2011 haben Private Equity-Unternehmen weltweit Investments im Wert von 135 Milliarden US Dollar getätigt, der höchste Wert seit 2008. Ihr Anteil am gesamten Transaktionsvolumen stieg damit von 9,8 auf 11,7 Prozent. Trotzdem ist ihr Engagement immer noch deutlich geringer als in den Jahren 2006 bis 2008.</p>
<p>Auch die aktuell bezahlten Bewertungen liegen noch unter dem Niveau vor der Finanzkrise. Im Durchschnitt wurden bei den im Jahr 2011 verzeichneten Transaktionen EBITDA-Multiples von 11,7 bezahlt, im Vergleich zu Multiples deutlich über 15,0 vor Ausbruch der Finanzkrise. Die Bewertungen waren in den letzen Monaten relativ konstant und es ist nicht absehbar, dass die Vorkrisenwerte, die aber schon von deutlichen Überhitzungserscheinungen geprägt waren, kurz- bis mittelfristig wieder erreicht werden.</p>
<p><strong>Österreichischer Markt überschaubar aber stabil<br />
</strong>Der österreichische Markt ist im internationalen Vergleich klein aber nachhaltig stabil. Bei einem großen Teil der Transaktionen handelt es sich um individuelle Nachfolgelösungen, des Weiteren gibt es eine überschaubare Anzahl von öffentlichen Verkaufsprozessen. In den Jahren 2009 und 2010 wurden von Mergermarket jeweils rund 100 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von etwa fünf bis sechs Milliarden Euro pro Jahr registriert. Für das erste Halbjahr 2011 zeigt sich zwar eine rückläufige Entwicklung, aufgrund der relativ hohen Abhängigkeit von Einzeltransaktionen kann dies aber im Jahresverlauf wieder aufgeholt werden.</p>
<p>Als weltweit größte Einzeltransaktion im ersten Halbjahr 2011 sticht der Verkauf der US-amerikanischen Tochter von T-Mobile an den Konkurrenten AT&amp;T um einen Kaufpreis von 39 Milliarden US Dollar hervor. Der größte rein europäische Verkauf war die Übernahme von 70 Prozent der Anteile am LKW-Hersteller MAN durch die Volkswagen AG um rund 16 Milliarden Euro. Nennenswerte Transaktionen mit österreichischer Beteiligung waren unter anderem der Erwerb der tunesischen Öl- und Gasförderung von Pioneer Natural Resources durch die OMV um 615 Millionen Euro, der Kauf von 70 Prozent der Anteile an der polnischen Polbank durch die Raiffeisen Bank International um 490 Millionen Euro oder die Übernahme des US-amerikanischen Sensorherstellers Texas Advanced Optoelectronic Solutions durch die österreichische Austriamicrosystems AG um 232 Millionen Euro.</p>
<p><strong>Positive Aussichten</strong><br />
Für die Zukunft geht Deloitte von einer weiteren Erholung des globalen M&amp;A-Marktes aus, die auch durch die derzeitige Euro-Krise nicht gefährdet sein sollte. „Die betroffenen Staaten Griechenland oder Portugal haben im europäischen Vergleich auch schon vor der Krise eine eher untergeordnete Rolle gespielt. Wichtig für eine Steigerung der M&amp;A-Volumina ist ein anhaltendes Wirtschaftswachstum in den für Europas Exportwirtschaft wesentlichen Emerging Markets BRIC und CEE sowie ein stabiler europäischer Bankensektor. Beides sollte durch die derzeitigen politischen Maßnahmen gewährleistet sein“, resümiert Albert Hannak.</p>
<p>Gemessen an der Anzahl der Transaktionen ist Deloitte mit rund 50 abgeschlossenen Transaktionen in Österreich seit 2006 seit über fünf Jahren größter M&amp;A Berater in Österreich und CEE.</p>
<p><em>Stefan Anderl</em></p>
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		<title>Studie: Divestiture survey report</title>
		<link>http://www.deloittefinancialadvisory.at/2011/02/15/studie-divestiture-survey-report/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 09:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Wirtschaftsthemen]]></category>
		<category><![CDATA[M&A Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist aufgrund des erwarteten wirtschaftlichen Aufschwungs mit einer steigenden Anzahl von Unternehmensveräußerungen zu rechnen? Was sind die Treiber hinter den Entscheidungen, Unternehmen oder Teile von Unternehmen zu verkaufen?   Zur Beantwortung dieser und anderer Fragen hat Deloitte eine Umfrage zum Thema Unternehmensverkäufe bei mehr als 300 Unternehmen durchgeführt. Aus den Ergebnissen dieser Studie – „Divestiture survey [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist aufgrund des erwarteten wirtschaftlichen Aufschwungs mit einer steigenden Anzahl von Unternehmensveräußerungen zu rechnen? Was sind die Treiber hinter den Entscheidungen, Unternehmen oder Teile von Unternehmen zu verkaufen? </strong> </p>
<p>Zur Beantwortung dieser und anderer Fragen hat Deloitte eine Umfrage zum Thema Unternehmensverkäufe bei mehr als 300 Unternehmen durchgeführt. Aus den Ergebnissen dieser Studie – <strong><em>„Divestiture survey report: Carve-out trends and leading practices“</em> </strong>– lassen sich neue Unternehmenspraktiken ableiten, die von den erwarteten positiven Änderungen am M&amp;A Markt profitieren und darauf abzielen den Wert bei Veräußerungen maximieren. <span id="more-114"></span></p>
<p>Nachfolgend sind einige Key-Findings aus dem Report angeführt:</p>
<ul>
<li>58% der befragten Unternehmen erwarten eine steigende Anzahl von Unternehmensverkäufen für die nächsten drei Geschäftsjahre</li>
<li>53% der befragten Unternehmen nennen Unternehmensbereiche die nicht zum Kerngeschäft gehören als wahrscheinlichsten Entscheidungsgrund für einen Verkauf</li>
<li>55% der Unternehmen geben an, regelmäßig ihr Unternehmen hinsichtlich mögliche carve-out Kandidaten zu evaluieren</li>
<li>33% der Unternehmen geben an , erst dann eine Veräußerung eines Geschäftsbereiches in Betracht zu ziehen, wenn schlechte Ergebnisse erzielt werden. </li>
</ul>
<p>Um den gesamten Bericht zu lesen klicken sie bitte<span id="_marker"> </span> <a href="http://www.deloittefinancialadvisory.at/wp-content/us_ma_Deloitte-Divestiture-Survey-Report_020211.pdf">HIER</a>.</p>
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		<title>Erneuerbare Energien: Anstieg von M&amp;A Aktivitäten erwartet</title>
		<link>http://www.deloittefinancialadvisory.at/2011/01/27/deutlicher-anstieg-von-ma-deals-in-erneuerbare-energien-erwartet/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 14:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[M&A Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Hohe Investitionstätigkeit, steigende Energiepreise und freundlicheres Finanzierungsumfeld verbessern M&#38;A Aussichten Die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien (EE) erreichen in 2010 mit USD 243 Mrd. ein Rekordniveau, die Bereiche Wind und Solar erhielten die meisten Mittel. Eine globale Umfrage unter 100 M&#38;A Experten zeigt vor allem im europäischen Wind- und Solarbereich steigendes Käuferinteresse, unter denen vermehrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hohe Investitionstätigkeit, steigende Energiepreise und freundlicheres Finanzierungsumfeld verbessern M&amp;A Aussichten</strong></p>
<p>Die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien (EE) erreichen in 2010 mit USD 243 Mrd. ein Rekordniveau, die Bereiche Wind und Solar erhielten die meisten Mittel. Eine globale Umfrage unter 100 M&amp;A Experten zeigt vor allem im europäischen Wind- und Solarbereich steigendes Käuferinteresse, unter denen vermehrt Energieversorger zu finden sind. <span id="more-66"></span><strong>Weltweite Investitionen in Erneuerbare Energien auf Rekordniveau</strong></p>
<p>Den gesunkenen Einspeisetarife, niedrigen Ölpreisen und schwierigen Kreditfinanzierungen zum Trotz erreichten die weltweiten EE-Investitionen laut Daten von Bloomberg New Energy Finance mit USD 243 Mrd. in 2010 ein absolutes Rekordniveau. Dies entspricht einem Wachstum von 30% gegenüber 2009 und einer Verdoppelung gegenüber 2006. Grund dafür war vor allem der boomende Markt in China (+30%) sowie die Investitionen in Offshore-Windparks und private Solaranlagen in Europa.</p>
<p>Mit USD 51,1 Mrd. in China erreichten EE-Investitionen in Asien bereits fast das Volumen der führenden EMEA-Region. Die Tarifreduktionen für Solarenergie z.B. in Deutschland und Tschechien und die Kursverluste deutscher Solarenergieunternehmen von bis zu 70% haben aber erneut gezeigt, wie abhängig die Branche von staatlich geförderten Einspeisetarifen ist. Daneben überdenken die europäischen Staaten u.a. wegen ihrer steigenden Verschuldung auch ihre Ökostromtarife. Neue Anlagen wurden daher vor allem in den Ländern errichtet, in denen neue Tarife eingeführt wurden oder noch hohe Tarife existieren.</p>
<p>Die Windenergie ist mit globalen Investitionen von USD 96,0 Mrd (31% Wachstum) vor allem in Deutschland und China die beliebteste Quelle für Alternativenergie, die Solarenergie mit Investitionen von USD 89,3 (49% Wachstum) hat aber deutlich aufgeholt. Während Investitionen in energieeffiziente Technologien (Smart Grid, Elektrobatterien) stark gestiegen sind, ist bei Biotreibstoffen und Biomasse kaum Wachstum zu erkennen.</p>
<p>In 2011 werden weitere Kostensenkungen von Solaranlagen und Windturbinen erwartet, wobei es nach der Finanzkrise zu einer Ausweitung der Fremd- und vor allem Equity-Finanzierung kommen soll.</p>
<p><strong>Deutlicher Anstieg von M&amp;A Deals in Erneuerbare Energien erwartet</strong></p>
<p>Diese Einschätzung wird von einer Studie von Mergermarket und Rödl &amp; Partner (Stand Mai 2010) bestätigt, in der 100 M&amp;A Experten zu kommenden M&amp;A Trends in der Branche für EE befragt wurden. Nach dem Boomjahr 2007, in dem 100 europäische EE-Unternehmen um EUR 33,4 Mrd. erworben wurden, kam es bis 2010 zu einem deutlichen Rückgang auf 46 Deals und ein Volumen von EUR 3,2 Mrd.</p>
<p>Erneuerbare Energien werden mittlerweile als vollentwickelter Markt angesehen, der sich an traditionelle Energien annähert. Energieversorgunger werden daher noch vor spezialisierten Nischeninvestoren als aktivste Käufergruppe in diesem Bereich betrachtet. Dies auch deshalb, weil die bestehenden Akteure neben dem Erwerb neuer Technologien vor allem Marktanteile gewinnen oder eine kritische Größe erreichen wollen. Die Transaktionen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass kleinere Projekte hauptsächlich von institutionellen Investoren und Fonds erworben werden, um eine kritische Größe zu erreichen, während sich die großen Energiekonzerne erst für größere EE-Unternehmen interessieren.</p>
<p>78% der Befragten erwarten in den nächsten 12 Monaten einen Anstieg in EE Deals, die sich vorwiegend in Europa ereignen sollen. Dabei sollen auch Private Equity Unternehmen vermehrt als Käufer auftreten. Auch hier wird die Windenergie als attraktivste Branche eingeschätzt, gefolgt von Solarenergie und Wasserkraft.</p>
<p>Die Relevanz von Steuererleichterungen oder Einspeisetarifen wird dadurch unterstrichen, als 84% der Befragten die staatliche Unterstützung der Branche als wesentlichen Treiber für Investitionen sehen, während 71% hohe Rohstoffpreise aber nur mehr 55% den Klimawandel als wesentlich einschätzen. Die Befragten geben an, dass erst ab einem Ölpreis von weniger als USD 50 – 60 pro Barrel das Interesse an Erneuerbaren Energien zurückgehen wird. Investitionsbremsen stellen hauptsächlich das schwierige Finanzierungsumfeld gefolgt von unsicheren oder fehlenden gesetzliche Regelungen dar.</p>
<p>Die Klimaschutzziele der EU bis 2020, 20% der Treibhausgase einzusparen, den Energieverbrauch um 20% durch bessere Energieeffizienz zu verringern und 20% des Energiebedarfs aus EE zu decken, sowie die steigenden Energiepreise zeigen nach wie vor die hohe Relevanz der Branche Erneuerbare Energien. Bloomberg New Energy Finance schätzt zudem ein weltweites jährliches Investitionsvolumen von USD 500 Mrd. ab 2020 als notwendig ein, um das Niveau der Treibhausgase und damit den Temperaturanstieg stabilisieren zu können. Technologische Weiterentwicklungen und längerfristig fixierte Tarife sollten trotz der starken Abhängigkeit vom politischen Umfeld zu einer weiterhin wachsenden Installation von Anlagen führen. Bei einer Verbesserung im Finanzierungsumfeld könnte sich daraus ein noch stärkerer Trend in Richtung Konsolidierung der momentan eher regional ausgeprägten Branche ergeben.</p>
<p>Thomas Lahmer</p>
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