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Archiv für die ‘M&A und Restrukturierung’ Kategorie

Dr. Hohendanner neues Mitglied des AVCO Vorstandes

19. July 2012 Kommentare geschlossen

Am 13.06.2012 wurde Dr. Alexander Hohendanner zum Mitglied des Vorstandes der AVCO bestellt und hat diese Bestellung am 04.07.2012 angenommen.

Die Generalversammlung der Austrian Private Equity und Venture Capital Organisation (AVCO) hat folgende Vertreter ihrer Mitglieder in den AVCO-Vorstand gewählt:

- Fred Duswald, RECAP Management GmbH

- Sebastian Erich, Erste Bank der Österreichischen Sparkassen AG

- Oliver Grabherr, gcp gamma capital partners

- Alexander Hohendanner, Deloitte Financial Advisory GmbH

- Omer Rehman, Alpine Equity Management AG

- Harald Schürz, Equity One Management GmbH

Die AVCO ist die Dachorganisation für ca. 80% der privaten österreichischen Beteiligungsindustrie und agiert als unabhängige Informationsstelle, Interessensvertretung, Networking-Einrichtung und Anknüpfungspunkt zu internationalen Organisationen (zB EVCA).

Laut AVCO stellten Kapitalgeber in 2011 MEUR 249 für Private Equity in Österreich bereit, wovon 76,6% auf Mezzanine-Investments entfallen. In 2011 investierten österreichische Fonds MEUR 124 in 103 Unternehmen im In- und Ausland. Mehr als 50% entfielen auf Buy-out Transaktionen; die gefragtesten Branchen waren IT, Chemie und Konsumgüter.

Dr. Alexander Hohendanner, Partner Financial Advisory, freut sich über die Bestellung zum AVCO-Vorstand. „Die AVCO stellt eine zentrale Funktion für die österreichische Beteiligungsindustrie dar und ist für Unternehmen auf Investorensuche eine wichtige Anlaufstelle. Gerade in Zeiten von schwieriger werdenden Bankfinanzierungen bedeuten Eigenkapital oder Mezzanine-Investments wertvolle Impulse für den unternehmerischen Erfolg. Deloitte wird damit einen Beitrag leisten, dass die Beteiligungsindustrie eine bedeutendere Rolle in der österreichischen Wirtschaft einnehmen wird.“

Thomas Lahmer
Email : tlahmer@deloitte.at
Tel: +43 1 537 00 2722

Kategorien: Allgemein, M&A und Restrukturierung Schlagwörter:

Die Fortbestandsprognose als wesentliches Instrument in Sanierungsprozessen

6. September 2011 Keine Kommentare

Die Anforderungen an Unternehmen in Krisensituationen haben vor allem von Seiten der Kapitalgeber zugenommen. Die Erstellung der Fortbestehensprognose ist nicht nur vom Gesetzgeber vorgeschrieben, sondern dient in der Praxis auch als Basis für die weiteren Verhandlungen mit Kapitalgebern (z.B. Banken) in Sanierungsprozessen.

Im Zuge der Finanzkrise ist eine Vielzahl von Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage geraten. Obwohl viele Unternehmen mittlerweile wieder von der verbesserten Marktsituation profitieren, kommt es bei manchen Firmen nach wie vor zu Liquiditätsengpässen (z.B. aus der Refinanzierung von Darlehen) oder Insolvenztatbeständen. Weiterlesen…

Kategorien: M&A und Restrukturierung Schlagwörter:

Gestaltungsformen von Earn-Out-Zahlungen und Vor- und Nachteile für Käufer und Verkäufer (Teil 2)

Im Rahmen einer Earn-Out-Klausel werden zuzüglich zu einem fixen Basispreis zeitlich verzögerte Kaufpreiszahlungen innerhalb einer vordefinierten Earn-Out-Periode auf Basis bestimmter Messgrößen vereinbart. Earn-Out-Zahlungen können entweder jährlich oder als Einmalzahlung am Ende der gesamten Earn-Out-Periode erfolgen. Grundsätzlich obliegt die konkrete Ausgestaltung der Konditionen sowie der Höhe der Earn-Out-Zahlungen den Vertragspartnern; folgende Varianten sind denkbar: Weiterlesen…

Kategorien: M&A und Restrukturierung, Transaction Services Schlagwörter:

Earn-Out-Klausel als Möglichkeit einer angemessenen Kaufpreisfindung (Teil 1)

Ein in der Praxis weit verbreitetes Instrument zur Kaufpreisfestsetzung im Zuge eines Unternehmenskaufvertrages stellt die sogenannte Earn-Out-Klausel dar. Sie bietet im Gegensatz zu Fixpreisvereinbarungen eine besondere Absicherung für den Käufer. Im Rahmen einer Earn-Out Klausel  werden zuzüglich zu einem fix festgelegten Basiskaufpreis zeitlich verzögerte Kaufpreiszahlungen innerhalb eines vertraglich bestimmten Zeitraumes zwischen Käufer und Verkäufer vereinbart, welche regelmäßig an die Erfüllung festgelegter Erfolgsindikatoren anknüpfen. Der Verkäufer partizipiert somit am tatsächlich realisierten Erfolg des verkauften Unternehmens in den Folgejahren mit. Der vereinbarte Zeitraum für die Earn-Out-Zahlungen liegt meist zwischen zwei und fünf Jahren. Um allzu große Kaufpreisschwankungen zu vermeiden, ist auch die Einziehung eines „Cap“ als Kaufpreisdeckelung denkbar. Weiterlesen…

Kategorien: M&A und Restrukturierung, Transaction Services Schlagwörter: